Rituale:

 

Vergatterung:

Dies ist ein eigens von den Bockers ins Leben gerufene Ritual. Dabei wird zu Fasnachtsbeginn ("Schmutziger Donnerstag") von allen Mitgliedern ein Eid geleistet. Er besagt, dass alle Vorkommnisse währen der Fasnacht innerhalb der Gruppe bleiben und nicht nach außen getragen werden. Weiterhin schwört jedes Mitglied, dem Vorstand Folge zu leisten und die Bockers-Fahne zu ehren. Ein Verstoß gegen diesen Eid wird von der Vorstandschaft sehr streng bestraft. Dies wird je nach Schwere des Deliktes entschieden und kann bis zur Kündigung der Mitgliedschaft führen.

 

Neue Mitglieder

Früher war ein wesentlicher Bestandteil der Bockersstatuten, dass jede Saison nur EIN neues Mitglied beitreten konnte. Dieses neue Mitglied musste zudem eine Aufnahmeprüfung (meistens hinsichtlich seiner Alkoholverträglichkeit) bestehen und zusätzlich die erste Saison die Fahne schwingen. Heute hat sich diese Regelung etwas gelockert. Es wird zwar immer noch scharf darauf geachtet, dass die Neuankömmlinge auch zur Truppe passen, doch muss keiner mehr die Fahne tragen, doch nicht jeder musste die Fahne tragen, sondern nur der, der als letztes kam, oder noch musikalisch unbegabter als die anderen ist. Ein Aufnahmeritual gibt es auch nicht mehr, die "Aufnahmegebühr" wird in der folgenden Saison in flüssiger Form beglichen. Zudem ist jeder Neuankömmling dazu verpflichtet einen Einstand in Form eines Kasten Bier zu zahlen.